Am 22.03.2026 ging es für mich wieder los: von Zürich über London nach Seattle – mit dem klaren Ziel vor Augen, eine Woche lang tief in die Microsoft-Welt einzutauchen. Auch wenn ich in der Geschäftsleitung unseres Unternehmens bin, bleibe ich im Herzen das, was mich überhaupt erst hierhergebracht hat: Techniker, Geek und Community-Worker.
Genau diese Mischung macht das MVP Summit für mich jedes Jahr so besonders. Nach der Landung in Seattle ist es ein vertrautes Gefühl, „wieder da“ zu sein. Der Jetlag gehört dazu – aber die Vorfreude ist stärker.
Ankommen in Bellevue: Bewährte Basis nahe Redmond
Wie jedes Jahr habe ich mein Hotel in Bellevue bezogen, in der Nähe von Redmond. Für mich ist Bellevue die perfekte Homebase: ruhig genug, um zwischen den intensiven Tagen kurz durchzuatmen – und gleichzeitig nah genug am Geschehen, um schnell dort zu sein, wo die spannendsten Gespräche stattfinden.
Das Herzstück: Sessions mit den Microsoft Produkt-Teams
Während der Summit-Woche laufen durchgehend Sessions mit Microsoft Produkt-Teams. Und ja: Genau das ist einer der größten Mehrwerte dieses Events. Wichtig ist dabei auch: Über konkrete Inhalte und Titel der Sessions darf ich nicht schreiben. Aber was ich sehr wohl teilen kann, ist der Rahmen und das Gefühl: Es ist eine Woche, in der man nicht nur „über“ Produkte spricht, sondern mit den Menschen, die sie bauen.
Meine Schwerpunktthemen:
- Microsoft Teams
- Microsoft Exchange
- Teams Phone
- Microsoft 365 (als Plattform-Gesamtbild)
- Security
- Development-Sessions rund um Microsoft Graph
Gerade die Mischung aus „klassischen“ Infrastruktur- und Collaboration-Themen und den Development-Aspekten (Graph) macht für mich den Reiz aus. Denn am Ende geht es immer darum, für Kunden echte Lösungen zu bauen – sicher, skalierbar und praxisnah.
MVP-Community: Networking, das wirklich verbindet
Ein MVP Summit ist nicht nur ein Event – es ist ein Wiedersehen. Ich konnte über den Tag hinweg und auch an den Abenden sehr viel mit MVP-Kollegen aus aller Welt networken. Dieser Event schweißt uns jedes Mal aufs Neue zusammen.
Man trifft Menschen, die ähnliche Herausforderungen haben, ähnliche technische Leidenschaften teilen – und die gleichzeitig aus komplett unterschiedlichen Ländern, Branchen und Perspektiven kommen. Das ist einer dieser Punkte, den man nicht „remote“ ersetzen kann: Man lernt sich nicht nur fachlich kennen, sondern als Menschen.
Austausch mit Microsoft: Persönliche Gespräche bleiben unersetzbar
Auch das Networking mit Microsoft-Angestellten kommt während dieser Woche nicht zu kurz. In einer modernen Welt mit Video-Calls, Chats und asynchroner Zusammenarbeit ist es trotzdem unersetzbar, sich persönlich zu treffen.
Wir hatten sehr gute Diskussionen, Gespräche und einen ehrlichen Meinungsaustausch. Es entsteht Wert aus der Realität draußen – aus Projekten, Rollouts, Problemen und Learnings. Wenn Feedback direkt in Produktentwicklungen einfließt, ist das ein echter Beweis dafür, dass Community und Produktentwicklung zusammengehören.
Tradition muss sein: Das Exchange Dinner
Ein persönliches Highlight war auch dieses Jahr wieder das traditionelle Exchange Dinner am Montagabend bei unserem Stamm-Asiaten in Redmond. Es sind genau diese Abende, die den Summit abrunden: weniger „Agenda“, mehr echte Gespräche.
Blick über den Tellerrand: Austausch mit Logitech
Natürlich ging es nicht nur um Microsoft-internes. Besonders spannend war es auch dieses Jahr wieder, mit meinen Freunden von Logitech zu sprechen. Solche Gespräche öffnen den Blick für das gesamte Ökosystem: Wie entstehen neue Anforderungen im Modern Workplace? Welche Erfahrungen machen andere Hersteller im Feld?
Rückreise & Fazit
Am 28.03.2026 ging es über die gleiche Route zurück nach Hause. Mit im Gepäck: viele neue Impulse, spannende Gespräche und frische Perspektiven. Das Microsoft MVP Summit ist jedes Jahr eine Erinnerung daran, warum ich das mache, was ich mache: Technik, die Menschen verbindet.
Ich freue mich schon jetzt darauf, die Learnings der Woche in die Arbeit mit unseren Kunden einfließen zu lassen!
